09.12.2020

CDU Ehrenfeld: Tempo 30 vor Kita am Waldring sollte geprüft werden

Umbau der Einmündung Waldring / Hunscheidtstraße zur Schulwegsicherung

 

Die Einmündung des Waldrings in die Hunscheidtstraße soll nach Planungen der Verwaltung umgebaut werden. Der Bereich neben dem Eingang des Rechener Parks ist vom Straßenquerschnitt und den Ausrundungen so großzügig gestaltet, dass die Querung des Waldrings auf einer Länge von etwa 20 Metern auf der Fahrbahn erfolgen muss und dass Fahrzeuge häufig mit hoher Geschwindigkeit ein- und abbiegen. Insbesondere für Schulkinder der nahen Drusenbergschule und der Brüder-Grimm-Schule eine nicht ungefährliche Situation. Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat dem Umbau, bei der die Einmündung durch bauliche Maßnahmen mit engeren Eck-ausrungen und einer Querungshilfe ausgestattet werden soll, bereits zugestimmt. Damit die Kinder die Querungshilfe auch benutzen, soll außerdem an der nördlichen Seite zum Rechener Park ein Geländer installiert werden. Anfang nächsten Jahres werden die Bezirksvertretung Bochum-Süd und der Mobilitätsausschuss über die Straßenumgestaltung abschließend beraten.
 
„Wir begrüßen die Maßnahme zur Verbesserung der Schulwegsicherung. Es ist gut, dass die Kinder beim Queren zukünftig jeweils nur eine Fahrtrichtung im Blick haben müssen und die Geschwindigkeit der ein- und abbiegenden Fahrzeuge deutlich reduziert wird. Auch Schülerinnen und Schüler der Graf-Engelbert-Schule, die die Wege im Rechener Park als Abkürzung nutzen, und andere Parkbesucher profitieren vom Umbau“, so Dr. Stefan Jox, Ortsvorsitzender und Ratsmitglied.
 
Weiteren Bedarf zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Nähe der neuen Querungshilfe sieht die CDU Ehrenfeld auf dem Waldring in Richtung Königsallee vor der AWO-Kindertagestätte. Hier sollte, wie es vor anderen sozialen Einrichtungen in Bochum bereits umgesetzt wurde, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Straßenabschnitt unmittelbar vor der Kita während der Öffnungszeiten angeordnet werden. „Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine solche Maßnahme sollten hier erfüllt sein, da die Kita unter anderem über einen direkten Zugang zur Straße verfügt und ein reger Bring- und Abholverkehr herrscht“, so Dr. Stefan Jox abschließend.

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