CDU Ratsfraktion- Mitteilungen
12.12.2018 13:17
VRR will Eurobahn wegen Schlechtleistung mahnen - VRR-Verwaltungsrat fordert von DB Verbesserung bei S1, S5, S8 und S68
Dirk Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher


„Verspätungen, komplette Zugausfälle und zu wenige Waggons pro Zug häufen sich bei der S1, S5, S8 und S68. Betroffen sind manchmal auch weitere Linien, die von der Deutschen Bahn betrieben werden. Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbunds hat nun vom Vorstand eingefordert, dass diese Schlechtleistung angemahnt wird“, berichtet das Bochumer CDU Ratsmitglied Dirk Schmidt aus dem Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr AöR. „Dem Fahrgast ist mit Vertragsstrafen nicht gedient, aber irgendwo muss angefangen werden, wenn die vertraglich geschuldete Leistung derartig schlecht erbracht wird. Ggf. muss die Bereitschaft bestehen, die Verträge zu kündigen und neu auszuschreiben“, so Dirk Schmidt weiter.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) beauftragt als Aufgabenträger den regionalen Schienenpersonennahverkehr (SPNV), der unter anderem aus den Einnahmen aus Ticketverkäufen bezahlt wird. Dazu gehören neben den S-Bahnen auch RegionaleExpresse (RE), Regionalbahnen (RB) und zukünftig die Linien des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX).

Verkehrsverbünde in NRW wollen auch Eurobahn abmahnen

In der Sitzung des Verwaltungsrats teilte der Vorstand mit, dass beabsichtigt sei, die Eurobahn wegen Schlechtleistung auf allen Linien in Nordrhein-Westfalen abzumahnen. Hierzu soll mit den anderen betroffenen Verkehrsverbünden kooperiert werden. Bis zum 31.3.2019 werden deutliche Verbesserungen erwartet. „Zu wenig Personal und Fahrzeuge, verschobene Revisionen etc. dürfen nicht zu Lasten der Kunden gehen. Viele Ausfälle sind erwart- und planbar. Wir sind auch bereit, zu kündigen und neu auszuschreiben falls keine Besserung eintritt. Die Abmahnung ist dafür notwendig, aber auch ein heftiges Warnsignal vorab“, so Dirk Schmidt weiter. „Natürlich haben wird nicht ad hoc einen neuen Anbieter, der die Leistung übernehmen könnte zur Hand. Aber nichts zu tun, ist auch keine Lösung“, so Dirk Schmidt abschließend.

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