Alleestraße: CDU unzufrieden

Die CDU ist unzufrieden mit der Abwicklung der Baustelle an der Alleestraße. Diese ist vom Westring aus ab sofort für ein ganzes Jahr nicht mehr befahrbar. Hauptgrund ist der Einbau sogenannter Rigolen zur Sammlung von Regenwasser. „Hier zeigt sich, dass das Baustellenmanagement der Stadt einmal mehr eher Baustelle ist als Management. Es ist unerklärlich, wie man ernsthaft die Sperrung einer solchen Achse für ein ganzes Jahr anordnen konnte – zumal es sich ja um einen überschaubaren Straßenabschnitt handelt!“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Karsten Herlitz. Und er gibt weiter zu bedenken: „Die von der Stadt vorgeschlagene Umleitung über die Viktoriastraße, die Hattinger und die Bessemer Straße wird nun für ein Jahr den City-Verkehr weiter verstopfen. Die Regelung wird auch Folgen für die Feuerwehr mit der Feuerwache an der Bessemer Straße haben, der die Arbeit mit Sicherheit nicht erleichtert wird.“

Ursprünglich sollte die Einbahnstraßenregelung schon eher beendet werden, doch nun braucht die Stadt Bochum doch länger. „So wichtig die Arbeiten sind: Das dauert zu lange. Die Stadt hat wieder einmal zu lange gewartet, bis sie etwas anpackt. Nun zahlen die Verkehrsteilnehmer die Zeche“, kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Dr. Stefan Jox. „Uns liegt eine ältere Anwohnerinformation vor. Darin berichtet das Tiefbauamt, dass der Ablauf sorgfältig erarbeitet sei und die Einbahnstraße bis zum Ende der 1. Quartals 2026 Geschichte sein würde. Nun ist von Sommer 2026 die Rede! Außerdem wollte man auf der Alleestraße für die Weihnachtszeit von November dieses Jahres bis Anfang Januar wieder beide Fahrtrichtungen öffnen. Wenn das nun ausbleibt, wird dies auch bei auswärtigen Besuchern unseres Weihnachtsmarktes für Unmut sorgen!“